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Unser Planet steht vor einem Wendepunkt – vor  der Geburt einer neuen Welt. Sie kann jedoch nicht auf dem Boden der alten Welt erstehen, da sie völlig anders sein wird.

Der heute lebende Mensch sollte wissen, dass die gegenwärtigen Katastrophen kein Zufall sind, sondern einem gesetzmäßigen Geschehen folgen, das letztendlich das Wohl der neuen Erdenmenschheit zum Ziele hat. 


© Natalia de Lemeny Makedonova
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Empfangen aus 
dem Licht 
am 10.2.2018





Empfangen aus dem Licht am 22.7.2018


        
Ich befand mich auf einer Wiese voll von Blumen mit manigfaltigen Farben, umgeben von herrlicher Natur. Hinter mir erstreckte sich ein dichter Wald, der einen Schutzschild gegen die störenden Einflüss schuf. Ich saß mitten im Schoße der Natur, lauschte deren verschiedenen Geräuschen, atmete deren Duft ein und berührte die feuchte Erde. Ich beobachtete die ständige Bewegung der kleinen Insekten, der Vögel in der Luft und der im Wind schwankenden Wiesenblumen. Der Himmel war hellblau und die Sonne strahlte ungewöhnlich gefärbte weiße Lichtstrahlen aus. Plötzlich flog ein kleines Vöglein zu mir herab und setzte sich auf meinen Arm. Es zwitscherte kurz und flog wieder weg.
     
Ich stand auf und begab mich zum Wald. Vor mir erschien ein schmaler Weg, der an beiden Seiten von vielfältigen Kräuterpflanzen umrandet war, die bis zu meinen Hüften reichten. Ich schritt barfuß langsam nach vorne, dabei mit meinen Händen die oberen Spitzen der Kräuter berührend. Bei jedem Schritt empfand ich es so, als ob sich in mir eine Reingung vollzog. Ich empfand dabei, wie alles Unerwünschte meinen Körper durch die Füße verließ und in die Erde versank.

Nach einer Weile erschien vor mir die Silhouette einer Burg. Ich konnte sie immer deutlicher sehen. Sie war riesengroß. Ich richtete meinen Blick nach oben auf die hochragenden Türme der Burg, deren Spitzen kaum zu sehen waren. Ich ging durch ein großes Tor mit einem gewaltigen, hochgezogenen Gitter und kam in einen leeren, dunklen Raum. Schweigend stand ich einige Zeit in der mich dort umgebenden Dunkelheit. Kurz darauf traf mich von oben ein weißer Lichtstrahl. Ganz getaucht in eine leuchtende Lichtsäule wurde ich allmählich aufwärts gehoben.

Plötzlich geriet ich in einen großen Raum, mit einem hohen bis zu seiner Gewölbedecke reichenden Säulengang. Dieser kam mir irgendwie bekannt vor. Es war genau derselbe Ort, an dem ich bereits früher Frau Natalia (Schwanhild) mit dem kleinen Kind, Imanuel stehen sah, damals in ihren Armen, kurz nach ihrem Entrücken und dem Verlassen ihres grobstofflichen Körpers, und der darauffolgenden Übergabe des kleinen Imanuels an vier erhabene Lichtwesen.

Genau wie sie damals, so schritt auch ich zu dem vorne stehenden Altar. Ich wurde von erhabenen Lichtwesen, die zu beiden Seiten des Säulenganges standen, begrüßt. Ich kam zu einer mehrstufigen Treppe und stieg sie langsam hinauf, bis zu einem Podium, bei dem mich schon der Menschensohn, Abdrushin und Frau Natalia, Schwanhild erwarteten. Etwa im oberen Drittel der Treppe blieb ich stehen und mit gesenktem Kopf kniete ich nieder vor Abdrushin, der mir entgegenkam. Frau Natalia folgte ihm nach. Sie standen beide vor mir und lächelten. Ich wurde vom Licht, das aus Abdrushin herausstrahlte, getroffen und erfüllt von Seeligkeit. Mit Demut im Herzen dankte ich dem Herrn, dass ich in seiner Nähe weilen durfte. Ich blickte auf und fragte bezüglich der Unklarheiten im Zusammenhang mit der Prophezeiung von Schwanberg, die im zweiten Band des Buches „Die ewigen Gesetze“ veröffentlicht wurde. 

Abdrushin lächelte mich an und sagte: 

„Alles ist so, wie es sein soll, es ist in Ordnung“.

Sein Gesichtsausdruck wurde aber auf einmal ernst und er setzte fort: 

„Ich werde alles beschleunigen, die Ereignisse werden einen schnellen Lauf nehmen. Seid bereit, es wird plötzlich kommen!“


Ich begriff, dass meine vorherige Frage bedeutungslos war im Vergleich dazu, was ich nachfolgend sehen und erleben durfte.



Abdrushin legte dann seine Hände auf meinen Kopf und ich spürte wie eine starke Kraft in meinen Körper drang. Wir beide wurden vom Licht überflutet. Plötzlich öffnete sich mein inneres Auge, so als ob mir ein Schleier vor den Augen genommen wäre, und ich sah vor mir den rießengroßen Weltraum und unseren kleinen Planeten Erde. Aus der unmittelbaren Nähe konnte ich beobachten, wie die Erde mit ihrer wunderschönen blaulichen Verfärbung, eingehüllt in den weißen Mantel der Atmosphäre, durch den hie und da das braungrüne Festland zu erblicken war, in einem dunklen Raum schwebte.

Auf einmal erblickte ich ein leuchtendes Objekt, das sich aus der Tiefe des Weltalls mit rasender Geschwindigkeit der Erde näherte. Es flog knapp an ihr vorbei und setzte wieder seine Laufbahn fort. Ich konnte es von der Nähe sehen: es war ein leuchtender Stern, ein rießiger Komet. Er schuf hinter sich ein langes strahlendes Feld und strahlte gewaltige Kraft und ein Weißlicht aus. Unter seinem Einfluß begann sich plötzlich die Erde im Uhrzeigersinne schneller zu drehen. Ihre Rotation nahm enorm zu. Bei der erhöhten Geschwindigkeit wurden alle Farben der Erde zu einer einheitlichen verschmolzen und die Erde veränderte sich in eine grau-rotierende Kugel. Als die Rotation ihren Höhepunkt erreicht hatte, bildete sich plötzlich am Nordpol eine große Öffnung. Eine goldene Flüssigkeit (Plasma) in Form von kleinen Teilchen wurde daraus ausgestoßen und fiel dann wieder herab, dabei eine große Umhüllung der Erde bildend. Als das Ausbrechen des Stroms der goldenen Flüssigkeit und die Rotation der Erde aufgehört hatten, befand sich die Erde wie in einer neuen durchsichtigen, hellblauen Luftblase, die mehrfach größer war als sie selbst. Eine Weile schwebte die Erde in der Mitte dieser Luftblase, bis sich diese dann nach oben zu bewegen begann. Ich beobachtete langsame Bewegung dieser neuen Umhüllung, wobei die Erde unbeweglich an ihrer Stelle verblieb. Ohne jeglichen Widerstand durchdrang die Luftblase den Mantel der Erde und begann sich mit erhöhter Geschwindigkeit nach oben zu bewegen, den lichten Höhen entgegen, dabei ließ sie die Erde in einem tiefen dunklen Raum hinter sich.

Mir wurde bewusst, das die heftige Rotation der Erde den beschleunigten Verlauf der Ereignisse darstellte, zu dem es aus Gottes Willen unter dem Einfluß des Sterns des Menschensohnes und durch die erhöhte Kraft aus dem Licht kam. Die goldene Flüssigkeit, die aus dem Inneren der Erde heraussprudelte, stellte den reinen, ursprünglich feinen Erdkern dar, der bislang in der Tiefe unter den schweren Ablagerungen der durch das Dunkel vergifteten Stofflichkeit gefangen lag. Die große durchsichtige Luftblase rund um die Erde verkörperte die Neue Erde, die sich infolge ihrer feineren Beschaffenheit abtrennen und somit in die lichten Höhen aufsteigen konnte.

Ich fragte, wie die hellen Menschengeister und Wesen, die noch auf der alten Erde leben, auf diese Neue Erde gelangen werden, wie ihr Hochheben vor sich gehen wird. Plötzlich sah ich energetische Lichtsäulen vor mir, welche die Neue und die alte Erde verbanden und somit die Wege bildeten, durch die die Menschen in ihren feineren Lichtkörpern allmählich aufwärts gehoben werden konnten. Ich sah mich selbst, wie ich hochgehoben wurde. Ich befand mich jedoch nicht in meinem grobstofflichen Körper; dieser blieb höchstwahrscheinlich auf der alten Erde zurück. Während dieses Hochhebens wurde ich energetisch noch gereinigt und qualitativ umgewandelt, bis ich die Ebene der lichten Höhen erreichen und somit die Neue Erde betreten konnte. Als ich mich auf der neuen Erde befand, sah ich eine wunderschöne Natur um mich, voll von manigfaltigen Blumen, Pflanzen, Seen und Wasserfällen mit kristallklarem, reinem Wasser. Die Lichtstrahlen vom Himmel fielen auf die Gewässer herab, spiegelten sich dabei an deren Oberfläche, so dass mich das stark spiegelnde Licht völlig blendete. Der Tag war hier heller als auf der alten Erde und es herrschte überall Ruhe, Freude und Harmonie. 
Ich schaute nochmals nach unten, auf die alte Erde, die sich in der dunklen Tiefe befand, aber es wurde mir nicht mehr ermöglicht, zu dieser wieder herunterzusteigen.

Nach meiner kurzen Beobachtung geriet ich wieder auf die Wiese, wo meine Wanderung nach dieser Botschaft aus dem Licht begann.

 

Empfangen aus 
dem Licht 
am 22.7.2018